Häufig gestellte Fragen

♥ ♫.¸¸.•*¨*•.¸¸♫ ♥

0. Grundlegendes zum Verständnis der neuen Organisationsform
  • Ein Camp auf MonteBasso ist ein sehr besonderes Ereignis, das neuen Ideen und nicht den üblichen Gepflogenheiten folgt. Zum Beispiel ist die Teilnahme nicht an Zahlungen gebunden aber dennoch nicht beliebig.
  • Alle Gäste sorgen durch die jeweils persönliche und umfängliche Selbstverantwortung für ein Gelingen der Camps, indem sie für die temporäre Gemeinschaft die Nahrungsgrundlage zusammenstellen, die Art und Weise der Zusammenkunft gestalten und den Inhalt gemeinsam zusammentragen.
  • Selbstverantwortung findet besonders in dem Bereich statt, wo für einen Gast keine Regeln mehr erkennbar sind.
  • Die neuartige Organisationsform verunsichert manche. Es werden im Vorfeld nicht alle Fragen geklärt werden können. Diese Spannung auszuhalten und mit Eigenverantwortung zu füllen ist ein – zugegeben – ungewohnter Teil des Konzepts.
  • Die Teilnahme setzt eine selbstverantwortliche und wertschätzende Vorbereitung des Camps voraus. Dies beginnt bereits mit der Bewerbung über unsere Homepage.
1. Wie melde ich mich für die Camps auf MonteBasso an?
  • Die Bewerbung ist bereits ein Aspekt der Selbstverantwortung und Wertschätzung. Sie wird nicht an MonteBasso delegiert. Bewerbungen per E-Mail, Telefon oder persönlich werden nicht berücksichtigt.
  • Die Bewerbung zu den Camps erfolgt daher ausschliesslich über die Internetseite MonteBasso.ch.
  • Bei der Bewerbung werden konkrete, dem Ereignis angemessene, Nahrungs- und Energiepakete festgelegt. Diese können jedoch jederzeit ergänzt oder nachgebessert werden.
  • Bewerbungen ohne konkrete Nahrungs- und Energiepakete oder Angaben wie ‚Weiss noch nicht…‘ oder ‚Da lass ich mir was einfallen…‘ führen nicht zur Teilnahme.
  • Jede teilnehmende Person muss eine eigene Bewerbung vornehmen, um Nahrungs- und Energiepakete (letzteres gilt auch für Kinder ab 6 Jahren) anzugeben.
  • Es ist fast immer möglich Deine Anwesenheit einige Tage vor oder nach dem Camp zu verlängern. Gib Deinen Wunsch bitte bei der Bewerbung an.
2. Was kostet die Teilnahme?
  • Die Camps sind rein private Zusammenkünfte, ohne gewerbliche Interessen. Es werden also grundsätzlich keine Teilnahmegelder oder Kostenbeiträge erhoben.
  • Die Eintrittskarte zu den HeartCamps besteht aus den mitzubringenden Nahrungs- und Energiepaketen.
  • Deine Wertschätzung für unsere Arbeit nehmen wir gerne auch in Form von Geldspenden direkt auf den Camps an. Das wiederum wird von uns sehr wertgeschätzt.
  • Ergänzend: Bei GuestCamps fallen eventuell Kosten für die externe Leitung und Organisation an.
 3. Was ist ein Nahrungspaket?
  • Nahrungspakete besteht aus dem, was Du gerne an Nahrung und Getränken mit der temporären Gemeinschaft teilen möchtest.
  • Ein dem Ereignis und der Dauer angemessenes Nahrungspaket ist Teil der Eintrittskarte und damit Voraussetzung für eine Teilnahme. An Menge müsstest Du ungefähr so viel mitbringen, wie Du in der Zeit selbst brauchst.
  • Wir tragen die mitgebrachten Lebensmittel und Getränke zusammen. Aus dem was da zusammenkommt, kochen wir was oder erstellen das Buffet.
  • Die bei der Anmeldung festgelegten Inhalte dürfen jederzeit – auch noch am Tag der Anreise – nachgebessert werden.
  • Es findet durch MonteBasso keinerlei inhaltliche und mengenmässige Koordination mit anderen Teilnehmern statt. Bitte mache in dieser Hinsicht keine Anfrage an MonteBasso.
  • Getränke – ausser unserem besten Quellwasser – sind Teil des mitzubringenden Nahrungspakets.
  • Nicht mitzubringen sind: Kaffeebohnen, Tee, Zucker, Wasser, Gewürze und dergleichen.
  • Wer spezielle Ernährungsgewohnheiten hat (z. B. vegan, spezielle Diäten, 1 Liter Milch pro Tag…) möchte sich diesbezüglich selbst absichern.
4. Was ist ein Energiepaket?
  • Energiepakete sind Herzensangelegenheiten und bestehen aus dem, mit dem Du gerne die temporäre Gemeinschaft fördern oder bereichern möchtest.
  • Ein dem Ereignis angemessenes Energiepaket ist Teil der Eintrittskarte und damit Voraussetzung für eine Teilnahme.
  • Die bei der Anmeldung festgelegten Inhalte dürfen jederzeit – auch noch am Camp selbst – nachgebessert oder um weitere ergänzt werden.
  • Niemand garantiert, dass Dein Energiepaket ausgepackt wird. Mit einer eventuellen Enttäuschung mögest Du bitte selbst zurechtkommen.
5. Wie ist die Wohn- bzw. Schlafsituation?
  • Die Unterbringung und und die Aktivitäten unserer Gäste finden in den Privaträumen der Hausbewohner von MonteBasso statt.
  • Das ganze ist – wie die Namen Heart- oder GuestCamp sagen – eine Inhouse-Camp-Situation, mit vorher für die Gäste nicht abklärbaren Unterbringungsmöglichkeiten.
  • Geschlafen wird auf Betten, Schlafsofas, Matratzen in verschiedenen Zimmern, die nicht vorab reserviert werden.
  • Es muss eigenes Bettzeug/Bettanzüge und Leintuch oder ein Schlafsack mitgebracht werden.
  • Kissen und Decken können gestellt werden (bitte selbst beziehen).
  • Zusätzlich müssen Handtücher und bei Bedarf Saunatücher mitgebracht werden.
  • Es sind 4 Bäder mit Dusche und WC vorhanden.
  • Zelte können nur bedingt und nach Absprache aufgestellt  werden.
6. Was ist in der Küche vorhanden?
  • In der Küche ist vorhanden:
    • Induktionsherd mit Backofen und ausreichend Töpfe (auch sehr grosse) bzw. Pfannen
    • Combi-Steamer mit diversen Blechen
    • Smoothie-Mixer
    • Alle möglichen Küchengeräte (jedoch keine Rührmaschine)
    • Kühlraum mit grosser Kapazität
  • Bitte kein Besteck, Servierbesteck oder Geschirr mitbringen.
7. Wie funktioniert das mit den Mahlzeiten?
  • Gekocht wird ausschliesslich in Selbstorganisation durch die Gäste eines Camps. Es gibt manchmal auch Gäste, die ihr Energiepaket in Form von ‚Kochen‘ anbieten.
  • Auf vielen Camps wird von den Gästen morgens ein Brunch in Form eines Buffets und abends ein Menü bereitgestellt. Das Buffet bleibt dann tagsüber stehen, so dass die Gäste den kleinen Hunger zwischendurch stillen können.
  • Spezielle Ernährungsbedürfnisse (z. B. vegan, vegetarisch, paläo, spez. Diäten, Fleisch, Bio, Genfood…) müssen in Selbstverantwortung mit dem ad hoc entstehenden Kochteam abgesprochen werden.
  • Von MonteBasso wird keine spezifische Lebensmittelqualität oder Ernährungsweise erwartet.
  • Bisher ist noch niemand verhungert! – Im Gegenteil…
  • Damit eine Doppelbelastung der Küche vermieden wird, können die Hausbewohner von MonteBasso an den Mahlzeiten der Camps teilnehmen, auch wenn sie nicht selbst an den Aktivitäten des Camps teilnehmen.
8. Was ist im Haus alles vorhanden?
  • ♥♫.¸¸.•*¨*•.¸¸♫♥
  • Beamer
  • 2 Aktivboxen / Kabel mit 3,5 mm Klinkenstecker (verbindet direkt Computer, Tablets, Smartphones…)
  • Ein evtl. leicht verstimmtes Klavier – für hoffentlich gut gestimmte Klavierspieler
  • Flipchart, Tafel…
  • Schreibzeug
  • Meditationskissen, Wolldecken, Sportmatten…
  • Sauna und Duschen (Sauna- und Handtücher bitte mitbringen)
  • Holzöfen mit bereitgelegtem Brennholz
  • Pool im Sommer und Übergangszeit
  • 2 E-Bikes für Gäste
  • Autos
  • Boxsack 60 kg
  • Fitnessgeräte (Hantelbank, Kraftgerät, Crosstrainer…)
  • was bisher noch fehlt: siehe unten unter >Wie wird sich die Infrastruktur weiter entwickeln?
9. Was bedeutet Selbstorganisation?
  • Die Camps können als Forschungslabore für Selbstorganisation, Selbstverantwortung, Bewusstheit, Beleuchtung von Tabus, Achtsamkeit, Begegnungskultur, Improvisation, Nicht-Regeln und Magie verstanden werden.
    Hierzu gehört ausdrücklich die Aufforderung an die Gäste sich selbst mit den persönlichen Stärken und Fähigkeiten einzubringen aber auch das Camp als geschützten Raum für ihre Schattenseiten zu verstehen und zu nutzen.
  • Nach der Einführung in die Selbstorganisation zu Beginn eines Camps sind alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen selbst für alle persönlichen bzw. gemeinschaftlichen Belange und das Gelingen eines Camps verantwortlich.
  • Die Gastgeber stellen die komplette Infrastruktur zur Verfügung, übernehmen aber darüber hinaus keinerlei besondere Verantwortung für das Wohlbefinden der Gäste oder das Gelingen des Camps.
  • Auf eine achtsame und bewusste Begegnungskultur wird großen Wert gelegt. Hierzu wird eine leicht zu verinnerlichende Einführung zu Beginn des Camps gegeben.
  • Eigene Impulse – wie: ‚dies oder das sollte jetzt getan werden‘ – möge jeder Gast selbst umsetzen und dafür sorgen, dass es passiert.
  • Eine abschliessende Aufgabe der Gäste eines Camps ist, das Haus wieder aufgeräumt und geputzt zu verlassen, wie sie es vorgefunden haben. Hierfür gibt es einen kleinen organisatorischen Input.
10. Macht MonteBasso auch eine Ausnahme für mich?

Typische bzw. häufige Beispiele:

>Kann ich ein Einzelzimmer haben? – Das Camp ist so anstrengend, dass ich mich jederzeit zurückziehen können muss.
>Ich brauche unbedingt ein ruhiges Zimmer…
>Kann ich von Euch Bettzeug haben? – Ich muss wegen dem Nahrungspaket so viel mitschleppen…
>Ich kann nur auf guten Matratzen schlafen…
>Kann mich jemand zu einer anderen Zeit im Dorf abholen?

  • Bitte verstehe, dass wir kein Dienstleistungsbetrieb sind bzw. sein wollen und unsere Veranstaltungen ausdrücklich die Bezeichnung ‚Camp‘ tragen. Wir sind aus tiefster Überzeugung ausgerichtet auf Selbstorganisation, Selbstverantwortung und Improvisation, was wir von unseren Gästen auch als ihren Anteil am Gesamtkonzept erwarten.
  • Für Sonderfälle werden wir ein Sorgentelefon einrichten. Jemand wird für Dein Anliegen ein Ohr haben.
  • Für Härtefälle – das heisst, wenn sich bei der Bewerbung eines Gastes bei jemand von uns Unlust, Abneigung oder Ärger einstellt – befragen wir ein blindes Orakel, ob der auslösende Gast teilnehmen kann.
11. Kann ich Partner, Partnerinnen oder Kinder mitbringen?
  • Zu den Camps sind meist ausdrücklich auch Partner, Partnerinnen und Kinder eingeladen – aus guter Erfahrung und bestem Grund.
  • Alle Camps sind durchgängig Experimentierfelder für Selbstorganisation und Selbstverantwortung, d. h. Kinder werden als Träger der Zukunft integriert und ebenfalls mit dieser zukünftigen Organisationsform vertraut gemacht.
  • Stress zwischen Partnern und mit Kindern ist für uns alle eine ganz normale Sache und geben so unseren Forschungslaboren für Selbstorganisation die notwendige praktische Grundlage für die sonst so hehre Theorie 😉
12. Wie komme ich zum Camp?
  • Link zu Anfahrt, ÖV, Wegbeschreibung
  • MonteBasso liegt ca. 6 km entfernt vom Dorfzentrum Eggiwil und der dortigen Bushaltestelle (= Eggiwil Dorf).
  • Im Regelfall wird von MonteBasso nur einmal ein Fahrdienst von Eggiwil Dorf organisiert – meist am Tag des Beginns (Näheres bei den Details zu der Veranstaltung).
  • Wer zu anderen Uhrzeiten in Eggiwil per ÖV ankommt, wird die landschaftlich schöne Strecke teilweise entlang von Felsen und der Emme zu Fuss gehen.
  • Eggiwil hat am Bahnhof Signau eine sehr gute Bus-Anbindung an die S-Bahn-Strecke Bern<>Langnau.
  • MonteBasso ist bemüht Mitfahrgelegenheiten mit anderen Teilnehmern zu vermitteln. Hierzu bitten wir entsprechende Anfragen oder Angebote bei der Anmeldung zum Camp zu machen.
13. Gibt es Tabus auf MonteBasso?
  • Ja, es gibt überall Tabus – also unausgesprochene gesellschaftliche Regeln und soziale Normen -, nur ist genau die Beleuchtung und Bewusstmachung dieser Tabus ein Herzensanliegen auf MonteBasso.
  • Drogen aller Art werden nicht tabuisiert, waren aber praktisch bisher noch kein Thema. Selbst der Alkoholkonsum war minimal (muss ja schliesslich mitgebracht werden 😀 ). Wir können mit Stolz behaupten, dass unsere Camps selbst wie eine Glücksdroge wirken und bisher immer und für alle ausreichend Endorphine im Umlauf waren.
  • Nacktheit – ist im Haus kein Problem. Ausser Haus erwarten wir Rücksicht auf unsere guten Beziehungen zur durchfahrenden Nachbarschaft.
  • Sex – man hat uns erzählt, es hätte so was im Haus schon mal gegeben… Sex und Monogamie gehören zu den grössten gesellschaftlichen und persönlichen Tabus und sind insofern häufig Thema unserer Forschungs-Camps.
  • Geld – man braucht es, aber man redet nicht darüber. Auch dieses Thema gehen wir innovativ und transparent an.
14. Wie kann ich die Camps unterstützen oder bei MonteBasso mitwirken?
  • Es gibt neben den mitzubringenden Nahrungs- und Energiepaketen weitere Möglichkeiten an den Camps mitzuwirken. Beispiele:
    • Kommunikation und Networking
      • Kommentare auf MonteBasso.ch, Berichte, Facebook…
      • Einladung von Freunden
      • Links auf eigenen Homepage
      • Telefonate mit Multiplikatoren
      • Pflege und Weiterentwicklung der Internetseiten MonteBasso.ch, facebook.com/montebasso.ch
    • Organisation
      • Übernahme des Schriftwechsels mit Gästen (Anmeldung, Klären von Fragen, Übertrag in Listen…)
      • Drucken von Orga-Plakaten (ca. 5 Ausdrucke DIN A1 pro Camp)
      • Verfassen und Aussenden des Newsletters
      • Aufbau und Pflege einer Adressdatenbank
    • Vorbereitung des Hauses
      • Einfach ein, zwei Tage früher kommen und mithelfen…
    • Ideen
    • Spenden
15. Ich habe beim Camp etwas liegen gelassen – was passiert damit?
  • Liegen gebliebene Dinge werden grundsätzlich nicht nachgesendet (der Erfahrung nach müssten wir nach jedem Camp 5 bis 8 Päckchen packen). Sie müssen entweder persönlich abgeholt werden oder gehen mittelfristig in das Eigentum des Hauses über.
16. Wie wird sich die Infrastruktur weiter entwickeln?
  • MonteBasso ist ein Projekt, das für Erforschung und Weiterentwicklung der Selbstorganisation aus Lust und in einer lustvollen Umgebung steht. Daher sind Investitionen in eine entsprechende, sich weiterentwickelnde Infrastruktur angestrebt. Die geplanten Projekte können selbstverständlich durch Deine Spende beschleunigt werden.
  • Konkrete Projekte:
    • Sitzkissen (bereits realisiert)
    • E-Bikes für Gäste (bereits realisiert)
    • Jacuzzi / Hot Pot / Hot Tub
    • Vorhänge für unseren ‚Freiraum‘
    • Sinnlichere Beleuchtung für unseren ‚Freiraum‘
    • Sonnensegel im Aussenbereich
Print Friendly, PDF & Email

>wild >beherzt >verbunden

Facebook
Facebook
Neues per E-Mail...
Twitter
RSS